In dieser Folge sprechen wir ĂŒber eine Schattenseite der sozialen Medien, die oft im schnellen Scrollen untergeht â und doch millionenfach geklickt wird: Tierleid als Content.
Zu Gast ist Wiebke Plasse, Referentin bei der WTG (Welt-Tierschutz-Gesellschaft) und Initiatorin der Kampagne âStoppt Tierleid in den sozialen Netzwerkenâ. Mit ihr werfen wir einen schonungslosen, aber notwendigen Blick auf die Mechanismen hinter Videos und Bildern, in denen Tiere leiden â und die dennoch viral gehen.
Was war der Auslöser fĂŒr die Kampagne? Welche konkreten Forderungen stellt die WTG an Plattformbetreiber, Politik und Gesellschaft? Und wie prĂ€sent ist Tierleid auf Social Media aktuell wirklich â hat sich die Problematik in den letzten Jahren verschĂ€rft?
Wir sprechen ĂŒber die unterschiedlichen Formen von Tierleid im Netz: von offensichtlich gewalttĂ€tigen Inhalten bis hin zu subtileren, oft verniedlichten Darstellungen, die auf den ersten Blick harmlos wirken. Warum funktionieren solche Inhalte so gut? Welche Rolle spielen Empathie, Sensationslust und die algorithmische VerstĂ€rkung durch Plattformen?
Ein zentrales Thema: FĂŒhrt die stĂ€ndige Konfrontation mit extremen Bildern zu einer Abstumpfung? Und welches Ziel verfolgen Menschen, die Tierleid gezielt erzeugen, um Aufmerksamkeit zu generieren?
Wir diskutieren auch die gesellschaftliche Dimension: Spiegelt Tierleid auf Social Media fehlendes Bewusstsein fĂŒr Tierschutz wider? Welche Verantwortung tragen Plattformbetreiber â und wo liegen aktuell die gröĂten Herausforderungen im Dialog mit ihnen? Wie arbeitet die WTG konkret an VerĂ€nderungen, mit welchen Partner*innen, und welche politischen Schritte wĂ€ren dringend notwendig?
Trotz der Schwere des Themas geht es auch um Hoffnung: Welche positiven Entwicklungen gibt es? Wo zeigen sich erste Erfolge?
Und ganz wichtig: Was können wir als Nutzer*innen tun? Reicht es, Inhalte zu melden? Wie unterscheiden wir seriöse AufklÀrungsarbeit von problematischem Content? Und welches realistische Ziel können wir uns im Kampf gegen Tierleid in sozialen Medien in den kommenden Jahren setzen?
Eine Folge ĂŒber Verantwortung, digitale Dynamiken â und darĂŒber, warum Wegsehen keine Optionist.
Zum Nachlesen:
Petition fĂŒr ein Stopp von Tierleid-Inhalten:
https://welttierschutz.org/petition-tierleid-stoppen/
Leitfaden zur Erkennung von Tierleid-Inhalten in den sozialen Netzwerken:
https://welttierschutz.org/leitfaden-tierleid/
Leitfaden zum Melden von Tierleid-Inhalten in den sozialen Netzwerken: https://welttierschutz.org/leitfaden-melden/
Zum Weiterhören: #StopptTierleid in Tierwelten, dem Podcast der Welttierschutzgesellschaft:
Folge 13 ĂŒber die Inhalte der Kampagne: https://tierwelten.podigee.io/13-tierleid-social-media
Folge 14 mit Fokus auf inszenierte Tierrettungen: Â https://tierwelten.podigee.io/14-fake-rescues
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